Höre zu, wie der Ton immer höher steigt, und sieh, wie weit du kommst.
In der Hörschnecke wandeln winzige Haarzellen Schall in Nervensignale um, und die für hohe Frequenzen zuständigen sitzen nahe am Eingang der Schnecke – sie nutzen sich durch Lärm und Alter zuerst ab. Deshalb betrifft die altersbedingte Schwerhörigkeit (Presbyakusis) meist zuerst die höchsten Frequenzen. Aus demselben Grund verschwinden die fast ultraschallnahen „Mückentöne” im Bereich 15–17 kHz mit zunehmendem Alter als Erstes.
Laut Referenztabelle hören Menschen um die 20 typischerweise bis etwa 17.000–19.000 Hz, Ende 30 bis 15.000–16.000 Hz und um die 50 bis 12.000–14.000 Hz. Das ist eine grobe Abbildung der allgemeinen Tendenz, hohe Frequenzen mit dem Alter zu verlieren – die individuellen Unterschiede sind groß.
Dies ist kein Hörtestergebnis. Ob deine Lautsprecher oder Ohrhörer eine Frequenz überhaupt wiedergeben können und bei welcher Lautstärke, verändert das Ergebnis bei derselben Person.
| Höchste gehörte Frequenz | Ungefähre Altersspanne |
|---|---|
| 20.000 Hz+ | 18 oder jünger |
| 19,000Hz | Um die 20 |
| 17.000 - 18.000 Hz | 24 - 30 |
| 15.000 - 16.000 Hz | 35 - 40 |
| 12.000 - 14.000 Hz | 45 - 50 |
| 10.000 Hz oder weniger | 55+ |
Die Ergebnisse hängen hier stark von der Qualität deiner Lautsprecher oder Kopfhörer, der Gerätelautstärke, der Audioverarbeitung des Browsers und den Umgebungsgeräuschen ab – nimm es als unterhaltsame Schätzung, nicht als medizinische Messung. Für gleichmäßigere Werte probiere kabelgebundene Kopfhörer in einem ruhigen Raum.
Geschädigte Haarzellen wachsen nicht nach – beim Hochtonhören ist das realistische Ziel deshalb, es zu schützen statt zu steigern. Die Lautstärke der Ohrhörer unter etwa 60 % des Maximums zu halten und in lauten Umgebungen über längere Zeit Gehörschutz zu tragen, bringt am meisten.
Wenn dein Ergebnis deutlich unter dem für dein Alter Üblichen liegt oder ein Ohr klar schlechter ist, verlass dich nicht auf diesen Test – lass einen richtigen Hörtest machen.